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Atlasbindung

  • Bei der Atlasbindung, führt der Schuss unter einem Kettfaden hindurch, danach über mehr als zwei Kettfäden hinweg, und so weiter. Der nächste Schussfaden verlagert dies um mindestens zwei Kettfäden (i.d.R. nach rechts) und auch nach oben (i.d.R. um eins). Auf diese Weise entsteht ein Stoff, auf dem auf der Oberseite die parallelen Schussfäden bei weitem überwiegen, was dem Stoff einen vom Lichteinfall abhängigen Glanz verleiht. Der Stoff ist zweiseitig, auf der Rückseite überwiegen entsprechend die Kettfäden. Man erkennt diese Bindung an der glatten, glänzenden Oberfläche, die Rückseite ist matt.

     

  • Die Atlasbindung ist eine der drei Grundbindungen für gewebte Stoffe. Sie zeichnet sich durch gleichmäßig verstreute Bindungspunkte aus, welche sich nicht berühren.

    Der Rapport umfasst mindestens fünf Kett- und fünf Schussfäden. Da jeder Kettfaden innerhalb des Rapports nur einmal abbindet, haben Atlasgewebe lange Flottungen
    (Kettfäden liegen über mehreren Schussfäden oder umgekehrt), welche die Eigenschaften und das Aussehen der Ware wesentlich bestimmen. Atlasbindige Gewebe haben unterschiedliche Warenseiten, sind also nicht gleichseitig. Man unterscheidet zwischen Kett- und Schussatlas, je nachdem, welche Fäden das rechte (obere) Warenbild bestimmen.
     

Ausrüstung

  • Unter Ausrüstung versteht man eine große Anzahl eingesetzter Verfahren, um der Rohware (d. h. der Stoff, wie er von der Webmaschine kommt) Aussehen und Gebrauchseigenschaften zu geben, z. B. Färben, Bleichen, Rauhen, Mercerisieren, Sanforisieren.

 

Ausstattung

  • Die Ausstattungsmenge im Bereich der textilien Versorgung, richtet sich nach dem Belieferungsrhythmus des Wäscherei Dienstleisters und dem Wechselverhalten innerhalb einer Einrichtung oder eines Hotels. Im Gesundheitswesen, wird das Wechselverhalten z.B. der Schutzkleidung, aber auch des Wechsels im Bereich der Bett- und Frotteewäsche sehr oft im Qualitätsmanagement (QM) vorgeschrieben.